Die Technik steht nicht still, und gewöhnliche Powerbanks werden schon lange in größerem Umfang genutzt. Und eine davon: Sie werden inzwischen als Notbatterie für Ihr Auto, Motorrad und sogar Motorboot verwendet. Wie funktioniert es und ist es sinnvoll, ein solches Gerät zu Hause zu haben? Schauen wir uns das an und testen es am Beispiel des Extralink Jump Max7.
Verpackungs- und Lieferset
Der Extralink Jump MAX7 Booster wird in einer dicken Pappschachtel mit einem angenehmen dunklen Aufdruck geliefert. Auf der Vorderseite befindet sich ein Foto des Boosters selbst und eine kurze Beschreibung. Auf der Rückseite befindet sich die Spezifikation in Polnisch und Englisch. Außerdem ist auf einer Seite eine kurze Anleitung in 5 Schritten aufgedruckt und abgebildet, wie man das Gerät zum Starten eines Autos mit entladener Batterie verwendet.
Im Inneren befindet sich ein Hartplastikkoffer. Der Koffer ermöglicht es, den Booster zwischen den Werkzeugen aufzubewahren, ohne Schäden befürchten zu müssen. Das Etui nimmt auch das Booster-Zubehör auf, so dass es nicht verloren gehen kann.
Der Koffer enthält:
Spezifikation
Wie wir bereits geschrieben haben, sind die technischen Daten des Geräts auf der Rückseite des Kartons zu finden, in dem das Gerät geliefert wurde. Einige Informationen finden Sie auch im Wartungshandbuch.
Erscheinungsbild
Der Extralink Jump MAX7 ist als längliches Rechteck in schwarzer und grauer Farbgebung gestaltet. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, und es gibt keine gummierten Einsätze.
An der Seite des Geräts befinden sich eine 5-Segment-Batterieanzeige, 2 USB-Anschlüsse zum Aufladen anderer Geräte, ein Typ-C-Anschluss zum Aufladen des Boosters, ein Klinkenstecker zum Aufladen mit 14 V (nicht im Lieferumfang enthalten), eine Ein- und Ausschalttaste, eine Umschalttaste für Taschenlampen- und Boostermodus sowie ein Kompass.
Auf der Vorderseite ist ein Metallhammer" eingebaut, mit dem man in Notsituationen Fenster einschlagen kann. Auf der anderen Seite des Geräts befinden sich 3 helle LEDs, die in verschiedenen Modi betrieben werden können.
Demontage des Geräts
Um zu sehen, wie gut der Extralink Jump MAX7 Booster verarbeitet ist, haben wir ihn auseinandergenommen und uns angesehen, was in ihm steckt und wie ein so kleines Gerät eine ganze Autobatterie ersetzen kann. Um das Gerät zu zerlegen, mussten wir die Seitenteile abnehmen, ein paar Schrauben lösen und das Gehäuse in zwei Teile zerlegen.
Wie Sie sehen können, ist das Gerät wirklich sehr gut gemacht. Die Extralink Jump MAX7 Hauptsteuerplatine ist sehr gut verarbeitet, alle Komponenten sind gut verlötet, es sind keine Flussmittelverluste oder fehlende Komponenten zu sehen. Alle Kabel werden über Steckverbinder angeschlossen. Die Plattenbatterie nimmt fast 70 % des Platzes im Gerät ein. Es gibt auch Kabel, die ohne Elektronik direkt von der Batterie gespeist werden und große Ströme zum Starten des Fahrzeugs führen.
Wir haben auch den Würfel" auf den Starterkabeln auseinandergenommen, in dem die Elektronik untergebracht ist, die den Booster und die Fahrzeugelektronik vor hohen Strömen, Verpolungen und Kurzschlüssen schützt.
Testen des Extarlink Jump MAX7
Um die tatsächliche Leistung des Geräts, wie vom Hersteller behauptet, zu überprüfen, haben wir das Gerät beim Laden, Entladen, Autostart, Taschenlampe und Blitzlicht getestet.
Zunächst haben wir das Extarlink Jump MAX7 vollständig entladen, damit wir es an das Ladegerät anschließen und die tatsächliche Kapazität des eingebauten Akkus überprüfen konnten. An diesem Punkt gab es eine angenehme Überraschung, über die uns der Hersteller nicht informiert hatte - das Gerät lud mit 9 V und nicht mit den vollen 2 A.
Das Aufladen des Extarlink Jump MAX7-Boosters dauerte 3 Stunden und 42 Minuten (der Hersteller gibt an, dass eine vollständige Aufladung 4 Stunden dauert). Die tatsächliche Akkukapazität betrug 5785 mAh (dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Telefon möglicherweise nicht vollständig entladen ist). Aber selbst das reicht aus, um ein Smartphone aufzuladen oder ein Auto mehrmals zu starten.
Als Nächstes haben wir die Powerbank vollständig entladen und geprüft, wie viel Leistung und Kapazität sie hat.
Es dauerte 4 Stunden und 20 Minuten, um sich vollständig zu entladen. Die Entladung erfolgte mit 5 V, nicht mit den vollen 2 A (wie vom Hersteller angegeben). Die Kapazität, die das Messgerät der Powerbank anzeigte, betrug 6683 mAh.
Bonus der Prüfung:
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Während unserer Tests haben wir versucht, 4 Autos mit dem Extralink Jump MAX7 Booster zu starten. Das erste Auto war mit einem 2-Liter-Benzinmotor ausgestattet, den der Booster problemlos bewältigte. Der zweite Wagen hatte einen 4,2-Liter-Benzinmotor - auch kein Problem. Der dritte Wagen war mit einem 3-Liter-Diesel ausgestattet. Nach dem Abklemmen der Batterie und dem Anschließen des Boosters sprang das Auto an, als wäre nichts geschehen. Der letzte Wagen war mit einem 5,7-Liter-Benzinmotor ausgestattet. Und selbst bei einem so großen Hubraum - der Booster hat einfach super funktioniert!
Zusammenfassung
Wie wir inzwischen wissen, werden Powerbanks längst nicht mehr nur zum Aufladen mobiler Geräte verwendet, sondern können auch als Taschenlampe, Notbatterie für Autos, Motorräder und Boote, als Stroboskop und sogar als Kompass eingesetzt werden. Das Extralink Jump MAX7 hat in unseren Tests sehr gut abgeschnitten. Es hat es geschafft, alle unsere Autos zu starten, hat eine gut durchdachte Elektronik mit hochwertigen Lötstellen. Der Booster eignet sich hervorragend als Notrufgerät, das in Notsituationen hilft.